Steppenwolf (the one and only Hermann H): jetzt erst zum ersten Mal gelesen (was für ein Glück, hätte ich das Buch in der Schule schon gehabt: ich hätte doch nur noch eine vage Idee vom Inhalt..). Oh, genau das Buch für diese Zeit. Und da stolpert man über Mahavakyas und Buddha und Heilige und immer wieder Mozart, Moses mit Wotanschritten..:  2 Seelen in meine Brust? I wo, hunderte, besser noch: tausende Aspekte dieser einen Seele. Unsterblichkeit, Sehnsucht rsp „Heimweh“ als einziger Führer zum Namenlosen hin.

„Intensiv leben kann man nur auf Kosten des Ichs. Der Bürger nun schätzt nichts höher als das Ich.“ (S.69)…aber das war nur der Anfang: eigentlich das ganze Buch ein Satz besser als der vorangegangene.

Tat tvam asi.  (auf einer Visitenkarte. S 235)

Und gleichzeitig irgendwie zur Erholung zwischendurch: Pu-der-Bär (A.A. Milne) Beinahe, aber wirklich nur fast, beim Lesen der „Vorstellung“ zu Tränen gerührt : „…während Ferkel so klein ist, dass es in jede Tasche passt, wo es dann sehr beruhigend ist, wenn man es dabei hat und nicht ganz sicher ist, ob zwei mal sieben zwölf oder zweiundzwanzig ist. […]

Und wenn man dann die Geschichten von Harry und von dem Bären parallel liest: das ist eine gar unglaubliche Mischung.

Harry und Pu, der Bär, gingen in eine Bar…schreibe weiter…