Jetzt endlich Zeit dafür. Was uns Demenz über die Liebe sagt von Nicci Gerrard. Unglaublich gute Schreibe: diese Frau KANN schreiben. Sachbuch. nur eben so schöne richtige Worte: und ehrliche noch dazu.
 
„Bindungen,  Verantwortungen und an erster Stelle die Liebe bedrohen ständig die eigene Autonomie.“
 
Gedanken: was ist das Selbst eigentlich, das, das sich selbst denkt? Da ist mehr, viel mehr. Zeit ins Herz legen. Raum: das Bewußtsein. Wie also leben, üben, sein.
 
…bin erst bei der Hälft angelangt: nicht nur im Buch.
 
etwa 10 Tage später:
 
Fazit: ja. das Buch bleibt bei mir.
 
Eine Frage , die vorgekommen ist: „Was schulden Kinder ihren Eltern?“. Die Antwort: “ Nichts.“ Im Kontext mit Demenz /Pflege/Hilflosigkeit : zach. Aber: vielleicht schuldet man nichts, aber eventuell gibt man einfach von Herzen gern.
 
Eine Patientin, deutlich über 80, pflegt den schwer an Demenz erkrankten Ehemann: wie sie unterstützen , wie helfen? Ich kann nur immer wieder Ideen anbieten, und ja, ihr Mann (ein feiner: aber schon so weit weg..) hat geschwollene Knöchel, immer wieder, Herzinsuffizienz: aber a Entwässerung schreib i net auf, denn wer hilft dann immer beim Umziehen und Wäsche waschen….es geht nicht . Dann würden nämlich beide noch mehr leiden.
 
Und noch so viele Gedanken und Ideen und : wer bin ich, wenn ich keine Erinnerung mehr habe….
 
 
 
energeia..ἐνέργεια…????????
 
 
 
 
(awareness meditation/TC1)